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Bericht von der
Internationalen Tandemrally 2003
in Moyaux (Frankreich)
vom 24. Mai 2003 - 31. Mai 2003
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Als wir am Samstag
mit dem Auto von Hanau nach Moyaux fuhren hatten wir Regenschauer. Um 14:00 Uhr
im Moyaux angekommen regnete es andauernd. Wir bekamen schon Zweifel ob es
richtig ist so ein Tandemtreffen ein Jahr im Voraus zu buchen. Wir hatten uns
ein Gites gemietet. Zufällig das gleiche Gites wie Ulli vor 5 Jahren, aber für
uns ganz alleine.
Am Abend zur Eröffnungsfeier im Ort unter einer Halle schüttete es was
vom Himmel kam. Der Bürgermeister hielt seine Rede in Französisch, der
Vorsitzende vom englischen Tandem Klub seine in Englisch. Verstanden haben wir
beide nicht, denn die Mikrofonanlage fiel dauernd aus. Es gab Apfelsaft, Cidre
und Gebäck.
Am nächsten Morgen sah das Wetter schon besser aus. Nur noch Regenwolken
mit etwas Sonne dazwischen. Im Laufe der Woche stiegen die Temperaturen von 17
auf 28 Grad.
Da Ulli in seinem Bericht über die letzte Tandem Rallye in Moyaux
schrieb: „Jedes Teilnehmerpaar bekam in Englisch für jeden Tag einen Zettel mit
der Tourenbeschreibung. Im Gegensatz zu den sehr detaillierten
Beschreibung vom letzen Jahr in Virton/Belgien
waren sie dieses mal eher als eine "Diskussionsgrundlage" anzusehen, wie Tony es
treffend formulierte.“ Mit anderen Worten: ohne Landkarte war man völlig
verloren, mit Landkarte nur ein bisschen :-) Alle Entfernungsangaben waren um
10-20% zu kurz, man fuhr also wesentlich länger als geplant“
Wie zu jeder Rallye gab es je 3 Tagestouren mit ca 40 km, 75 km und 100
km. Darum hatten wir uns für die mittleren Touren entschieden. Wir sind dann in
sechs Tagen ca. 500 Kilometer und 4800 Höhenmeter gefahren. Uns hatten sie die
Tourenbeschreibung schon per Mail geschickt. Durch Ullis Hinweis gewarnt hatte
ich schon zu Hause die Touren für unseren GPS geplottet und das Verfahren hielt
sich in Grenzen. Wenn wir uns mal verfuhren, wussten wir aber immer wo wir sind
und fanden so schnell wieder den richtigen Weg. Moyaux liegt auf einem
Hochplateau das mit Tälern durchzogen ist, und die wir quer nahmen. Dadurch
hatten wir jede Menge schöne Abfahrten und weniger schöne Steigungen.
Insgesamt waren etwa 450 Teilnehmer da, davon etwa 15 Deutsche. Für
jeden Tag gab es eine Strecke. Jeder konnte Starten wann er wollte, man konnte
alleine oder in Gruppen fahren. Für Eltern mit Kindern gab es spezielle Touren
Touren die wir gefahren sind:
Sonntag, 25.5.; Cambremer, Crevecoeur-en-Auge; 80km; 960 Höhenmeter
Montag, 26.5.; Deauville, Villers sur Mer und Cabourg; 80km; 600
Höhenmeter
Dienstag, 27.5; Bernay, Orbec und Broglie; 90km; 670 Höhenmeter
Mittwoch, 28.5.; Pont Audemer ; 95km; 910 Höhenmeter
Donnerstag, 29.5.; Honfleur und Cormeilles; 80km; 700 Höhenmeter
Freitag, 30.5.; Le Bec Hellouin und St Georges-du-Vievre; 80km; 560
Höhenmeter
Montagabend gab es die Tandem-Games. Kinder mussten auf dem Stockersitz
Eier im Löffel über die Strecke bringen. Es waren diesmal gekochte Eier, die
hielten länger. Dann mussten noch mit Wasser gefüllte Luftballons bis zu einem
Eimer transportiert und auf einem Brett mit Nagel zerstört werden. Dann kam das
Slow-Race. Das bedeutet über eine bestimmte Strecke möglichst langsam zu fahren.
Das Slow Race hat Jörg D. Kummetz mit Sohn gewonnen
Dienstagabend gab es eine Weinprobe. Da wurden acht verschiedene Weine
blind verkostet und dann sollte anhand einer Liste bestimmt werden welcher Wein
es war.
Donnerstagabend gab es ein Picknick mit Cidreprobe auf einem Cidre
Bauernhof 500m vom Campingplatz entfernt.
Den Abschluss bildete am Freitag der schon traditionelle Grillabend. Es
war ein sehr buntes Bild im Garten des Schlosses. Jeder sollte sich sein
Fleisch, (man konnte auch ein Fleischpaket bestellen) seine Getränke, Tische und
Stühle sowie Geschirr und Bestecke mitbringen, wenn möglich auch noch einen
Grill.
Es war eine sehr schöne, recht anstrengende Woche in der Normandie, bei
der wir nette Menschen von anderen Tandem Rallys wieder trafen oder auch noch
mehr kennen lernten. Dann bis zum nächsten Jahr in Südwest Holland

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